Futterkohle

Bereits 300 v. Chr. hat ein römischer Feldherr über die positiven Eigenschaften berichtet, die Kohle auf die Tiergesundheit ausübt. Heutige Zoologen und Veterinärmediziner haben dieses Wissen aufgegriffen. Im Rahmen vieler Versuche und Forschungsprojekte die das Team Nachhaltigkeit zum Teil selbst initiiert hat, konnte dieses alte Wissen bestätigt werden. Detoxierend, die Eigenschaften der in der Tierwirtschaft entstehenden Wirtschaftsdünger verbessernd, ist der Einsatz von Pflanzenkohle heute wichtiger denn je. Der Einsatz von Pflanzenkohle liefert einen wichtigen Lösungsbeitrag für viele Probleme in einer modernen Landwirtschaft.

Eigenschaften

Der Einsatz von Pflanzenkohle in der Tierfütterung wirkt sich wie folgt aus:

  • Verbesserung der Tiergesundheit, verbesserter Pflegezustand aller Tierbestände
  • Verbesserung des Klauenzustandes und der Fußballengesundheit bei Geflügel
  • Verbesserung der Futterverwertung in allen Kulturen
  • Verbesserung der Milchqualität
  • Verbesserung der Fleischqualität
  • Verbesserung der Wasserqualität in Aquakulturen
  • Verbesserung der Stallhygiene und
  • Verbesserung der Geruchsbelastung
  • Verbesserung der Nutzungskaskade von Pflanzenkohle in allen Kulturen und Beständen

Dosierungs­empfehlung

TierartDosierung
Pferde50g – 100g Futterkohle / Tier und Tag
Fohlen10g – 30g Futterkohle / Tier und Tag
Kälber20g – 30g Futterkohle / Tier und Tag
Rinder80g – 200g Futterkohle / Tier und Tag
Geflügel1g Futterkohle / 1kg Futter
Mastschweinen / Sauen5g Futterkohle / 1kg Futter
Absetzferkel2g Futterkohle / 1kg Futter
Schafe / Ziegen1g – 1,5g Futterkohle / 1kg Futter
Lämmer1g – 1,5g Futterkohle / 1kg Futter
Hunde und Katzen0,5g Futterkohle je 1kg Körpergewicht und Tag
allg. Hinweisbei Problemen kann kurzzeitig bis zur doppelten Menge zugefüttert werden

detaillierte Informationen

Bereits 200 v. CHr. hat „Cato der Ältere“, ein römischer Feldherr und späterer Stadthalter von Sardinien, bereits eine Schrift darüber verfasst, wie Kohle dazu in der Lage ist die Gesundheit von Rindern positiv zu beeinflussen. Insbesondere zu Beginn der 1900 hunderter Jahre haben zahlreiche Zoologen und Tierärzte dieses alte Wissen wieder aufgegriffen.

Im Rahmen zahlreicher Forschungsprojekte konnten die positiven Auswirkungen auf die Tiergesundheit ohne Zweifel nachgewiesen werden. Sind auch die letzten Wirkmechanismen noch nicht abschließend geklärt, so weiß man jedoch, dass die Kohle dazu in der Lage ist in Magen und Darmtrakt von Tieren gelangte Schadstoffe zu adsorbieren und auf natürlichem Weg aus dem Körper auszuschleusen.